Traum - Geschichte, Entstehung & Erinnerung.
Traumgeschichte
Schon die Ägypter hatten Traumkundige. Griechen und Römer unterschieden "Elfenbeinträume" und "Hornträume". In der Bibel gab es den Träumer Jacob, der Visionen hatte und Prophezeiungen machte. Sigmund Freud bezeichnet Träume als verborgene Wünsche. Die Schlafmediziner sehen den Traum als die Summe von Tageserlebnissen und Lebenserfahrung.
Traumentstehung
Nervensignale so genannte burts werden ausgesendet und führen zu Nervenzellaktionen, die Bilder, Sensationen und Gefühle entstehen lassen und das Gehirn synthetisiert eine Geschichte aus diesen inneren Signalen, dabei sind Körperbewegungen und die optische Reizaufnahme von außen blockiert.
Um einen Traum entstehen zu lassen braucht man nur 1/20 Sekunde eines Eindruckes, wie Experimente an Kindern gezeigt haben. Dabei träumen wir überwiegend realistisch oder realistisch empfunden, nur ca. 2% sind erfunden, 10% teils phantastisch und 6% rein phantastisch.
Traumerinnerung
Je größer der Abstand zwischen Traum und Wachwerden ist, desto schlechter ist die Erinnerung an den Traum - und farbig träumen wir alle. Werden am selben Tag noch Personen von denen man geträumt hat erinnert, so sind es nach Wochen nur noch die Umgebung und nach einem Jahr nur noch die Gegenstände.